Weiberfastnacht in Deutschland

Weiberfastnacht - Wann ist Weiberfastnacht 2027 & 2028?

DatumJahrWochentagKW
12. Februar2026DonnerstagKW 07
04. Februar2027DonnerstagKW 05
24. Februar2028DonnerstagKW 08
08. Februar2029DonnerstagKW 06
28. Februar2030DonnerstagKW 09

 Nicht vergessen! Am 12. Februar 2027 ist Weiberfastnacht.

Weiberfastnacht 2026, 2027 & 2028

Februar 2026

MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728

Februar 2027

MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728

Februar 2028

MoDiMiDoFrSaSo
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
2829

Feiertage vor und nach Weiberfastnacht 2027

Weitere Feiertage kurz vor Weiberfastnacht oder kurz nach Weiberfastnacht finden Sie in folgender Tabelle.
Sommeranfang, Sommersonnenwende 201921.06.2019
Neujahrstag 202701.01.2027
Heilige Drei Könige 202706.01.2027
Weiberfastnacht 202704.02.2027
Fastnachtssamstag 202706.02.2027
Fastnachtssonntag 202707.02.2027
Rosenmontag 202708.02.2027

Weiberfastnacht - Ursprung und Bedeutung

Bedeutung und Bräuche

Weiberfastnacht, Weiberfasching, Altweiberfastnacht, Fettdonnerstag, Schwerdonnerstag – je nach Region gibt es verschiedene Namen für den Tag, der den Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval einleitet. Das Narrentreiben wird auf die Straßen verlagert und dort ausgelassen und für jedermann sichtbar zelebriert.

Weiberfastnacht fällt immer auf den Donnerstag vor dem Aschermittwoch. Besonders in der Karnevalshochburg Köln wird dieser Tag wie ein inoffizieller Feiertag behandelt, da er den Straßenkarneval einläutet.

Eingebürgert hat sich der Brauch, dass die lustigen Weiber die Rathäuser stürmen und den männlichen Mitarbeitern die Krawatten abschneiden. Dies soll die Aufhebung der Rangfolge symbolisieren. Wobei Frau hier mit Vorsicht ans Werk gehen sollte, da nicht jeder Mann den Spaß mitmacht und es infolgedessen zu Schadensersatzansprüchen kommen könnte.

Historisches

Es gibt mehrere Theorien, die sich um die Entstehung der Weiberfastnacht ranken. Einige Historiker sind der Annahme, dass die Gründe für die Entstehung dieses Tages bis in das Mittelalter zurückreichen. Da die Männer in früheren Tagen ihren Frauen übergeordnet waren, erlaubten sie ihnen an einem Tag im Jahr, die Geschlechterrollen zu tauschen.

Ab Beginn des 18. Jahrhunderts begingen die Nonnen die Weiberfastnacht, damals noch als Pfaffenfastnacht bezeichnet, indem sie sich in den Klöstern untereinander verschiedene Scherze erlaubten.

Es liegen auch zahlreiche Berichte vor, wonach die „Beueler Wäscherinnen“ ab dem Jahr 1824 ihren Männern für einen Tag die Herrschaft über den Karneval abnahmen. Den Geschichten zufolge, lieferten die Ehemänner der Wäscherinnen die frische Wäsche nach Köln aus und feierten dort gleich beim Karneval mit. Ihre Frauen reisten ihnen jedoch nach und taten es ihren Männern gleich. Aus diesem Zusammenschluss verheirateter Frauen tat sich das Beueler Damenkomitee hervor, das bis heute fortbesteht. Diese Entwicklung kann durchaus als Revolution in der Frauenwelt bezeichnet werden, da die Frauen nun nicht mehr nur mit dem Haushalt und der Kindererziehung beschäftigt waren, sondern sich in diesem Rahmen eine Auszeit von ihrer körperlichen Arbeit verschaffen konnten.